Basmati Reis kochen erfordert etwas Aufmerksamkeit, damit die Körner locker, aromatisch und nicht klebrig werden. Zunächst sollte der Reis gründlich mit kaltem Wasser gewaschen werden, bis das Wasser klar ist. Dieser Schritt entfernt überschüssige Stärke und sorgt für ein besseres Kochergebnis. Anschließend wird der Reis idealerweise 20–30 Minuten in Wasser eingeweicht, damit sich die Körner verlängern und gleichmäßiger garen. Beim Kochen gilt meist das Verhältnis 1 Teil Reis zu 1,5 Teilen Wasser. Der Reis wird in leicht gesalzenem Wasser aufgekocht und danach bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel sanft gegart, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist.
Basmati Reis kochen bedeutet auch, dem Reis nach dem Garen eine kurze Ruhezeit zu gönnen. Nachdem der Herd ausgeschaltet wurde, sollte der Reis etwa 5 Minuten zugedeckt stehen bleiben, damit sich die Restfeuchtigkeit optimal verteilt. Danach können die Körner mit einer Gabel vorsichtig aufgelockert werden. So bleibt der Reis luftig und behält sein feines Aroma. Besonders gut passt Basmati-Reis zu asiatischen, indischen oder orientalischen Gerichten, da er Gewürze und Saucen hervorragend aufnimmt, ohne dabei seine eigene Struktur zu verlieren.
Basmati Reis kochen Verhältnis Wasser
Beim Basmati Reis kochen Verhältnis Wasser entscheidet die richtige Wassermenge darüber, ob die Körner locker und duftend oder eher weich und klebrig werden. Für weißen Basmati gilt als zuverlässige Basis: 1 Teil Reis zu 1,5 Teilen Wasser (z. B. 200 g Reis + 300 ml Wasser). Sehr wichtig ist, den Reis vorher gründlich zu waschen, bis das Wasser fast klar ist – so wird überschüssige Stärke entfernt und der Reis bleibt körnig.

Wenn du Zeit hast, kannst du den Reis 20–30 Minuten einweichen; dadurch gart er gleichmäßiger und die Körner „verlängern“ sich typisch basmatiartig. Beim Kochen selbst bringt man Wasser (mit etwas Salz) kurz zum Kochen, reduziert dann die Hitze, deckt den Topf ab und lässt den Reis sanft garen, bis das Wasser aufgenommen ist. Danach sollte der Reis unbedingt noch ein paar Minuten zugedeckt ruhen, damit die Restfeuchtigkeit sich verteilt.
Je nach Topf, Hitzequelle und gewünschter Konsistenz kannst du das Verhältnis leicht anpassen. Orientierungspunkte:
- Sehr locker/körnig: 1 : 1,4 (weniger Wasser, kurze Ruhezeit)
- Standard: 1 : 1,5 (für die meisten Marken ideal)
- Etwas weicher: 1 : 1,6 (wenn du den Reis besonders zart magst)
- Mit Einweichen: oft reicht etwas weniger Wasser, z. B. 1 : 1,4–1,45
Wenn du nach dem Garen mit der Gabel auflockerst statt umzurühren, bleiben die Körner schöner intakt und der Reis wirkt nicht „gestampft“.
Wie viel Reis pro Person?
Die Frage wie viel Reis pro Person hängt vor allem davon ab, ob Reis eine Beilage ist oder den Hauptanteil des Tellers ausmacht. Basmati nimmt beim Kochen deutlich an Volumen zu, deshalb wirkt eine kleine Rohmenge am Ende oft überraschend großzügig. Als klassische Beilage (zu Curry, Gemüse, Fleisch oder Fisch) sind 60–75 g roher Basmati pro Person meist genau richtig. Wenn Reis eher das Hauptgericht ist – etwa bei Reis-Bowls, Reispfannen oder wenn wenig andere Sättigungsbeilagen da sind – kannst du 80–100 g pro Person einplanen. Für Kinder oder sehr leichte Mahlzeiten reichen oft 40–60 g, während bei sehr hungrigen Essern oder sportlich aktiven Personen auch 100–120 g sinnvoll sein können.

Praktisch ist es, nicht nur nach Gramm zu gehen, sondern auch nach Situation: Gibt es Vorspeisen? Gibt es Brot dazu? Wie „saucig“ ist das Gericht? Hier eine schnelle Übersicht:
- Beilage: 60–75 g roher Reis pro Person
- Hauptgericht: 80–100 g roher Reis pro Person
- Kinder: 40–60 g roher Reis pro Person
- Für 4 Personen als Beilage: 250–300 g roh
- Für 4 Personen als Hauptgericht: 320–400 g roh
Übrigens: Gekochter Basmati lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag für gebratenen Reis oder Reissalat verwenden – ein kleiner „Puffer“ beim Kochen ist also selten ein Fehler.



